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Theologie

Analogie und Teilhabe

Geschoepfe aehneln Gott wirklich, aber nicht auf einer flachen gemeinsamen Skala.

Diese Konzepte helfen dem Thomismus, sinnvoll ueber Gott zu sprechen, ohne Schoepfer und Geschoepf ineinanderfallen zu lassen oder theologische Sprache leer zu machen. Geschaffene Vollkommenheiten sind reale Aehnlichkeiten in begrenzter Weise.

Leitfrage

Wie koennen Geschoepfe Gott wirklich aehnlich sein, ohne Gott und Welt auf dieselbe Stufe des Seins zu setzen?

Woran man es erkennt

Das erscheint bei goettlichen Namen, Schoepfung, exemplarischer Kausalitaet und immer dort, wo Thomas sinnvoll von Gott sprechen will.

Was dieses Konzept im Thomismus leistet

  • Analogie schuetzt sinnvolle Gottesrede, ohne Gott zu einem Seienden unter anderen zu machen.
  • Teilhabe erklaert, wie Guete und Wahrheit wirklich in Geschoepfen praesent sind.
  • Zusammen ordnen sie die Metaphysik auf Naturtheologie und Lehre hin.

Drei Blickwinkel fuer eine gute Lektuere

Sinnvolle Rede von Gott

Die Analogie vermeidet zwei Sackgassen: Gott wie ein Seiendes unter anderen zu behandeln oder ueberhaupt nichts Bedeutungsvolles zu sagen.

Wirkliche Aehnlichkeit, begrenzte Weise

Die Teilhabe erklaert, warum Geschoepfe wirklich gut, wahr und seiend sind, aber nur in endlicher Weise.

Metaphysik aufwaerts geordnet

Diese Ideen zeigen, wie thomistische Metaphysik natuerlich zur Theologie hin offen wird, ohne Schoepfer und Geschoepf zu vermischen.

Studienfragen

  1. 1Erklaere den Unterschied zwischen univoker, aequivoker und analoger Praedikation.
  2. 2Zeige, wie Teilhabe sowohl goettliche Transzendenz als auch geschoepfliche Wirklichkeit schuetzt.
  3. 3Waehle einen goettlichen Namen und erklaere, warum Thomas ihn analog gebraucht.

Die weitere Architektur im Blick behalten

Das Begriffslexikon hilft bei Analogie und Teilhabe, wenn die metaphysischen Ausdruecke in theologischer Lektuere unscharf werden.

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